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Bewegungscoaching Norbert Rauch

DAS WAR: LAUFEN FÜR EINEN GUTEN ZWECK
 
Meine Firma "bösch heizung/klima/Lüftung" in Lustenau veranstaltete einen Charity Lauf vom 18. bis 23. Mai quer durch ganz Österreich.

Im Verbund mit 8 meiner Arbeitskollegen haben wir 8000 Höhenmeter auf einer Länge von 1.200 Kilometern zurückgelegt. Unser Ziel war es, die Strecke durch alle 9 Bundesländer in einer Zeit von ca. 120 Stunden zu absolvieren. Non stop versteht sich!
Hier das bösch running team.



http://www.boesch.at/charitylauf
 
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Charity Lauf ist gestartet
 
TAG 1: Heute, 18. Mai:
Um 6 Uhr der Früh Start in Klagenfurt. Der Lindwurm treibt zwar nicht mehr sein Unwesen, dennoch kann es allerlei Überraschungen auf der Strecke geben. Es geht auf Fahrwegen, Wirtschaftswegen, Radwegen, Fahrradstraßen, Schotter- und Sandwegen dahin.
Die Herausforderung des Tages dürften die 1243 Höhenmeter über die Soboth werden.




Unsere Unterkunft für die nächste Woche
 
Das Läuferteam ist mit zwei Wohnmobilen unterwegs. Die Platzverhältnisse sind gewöhnungsbedürftig.



Neue Herausforderungen
 
TAG 2: Heute, 19. Mai
Mein erster Einsatz in der Nacht war ein richtiges Abenteuer. Nach einer kurzen Planänderung haben Mark und ich übernommen. Was wir nicht wussten: das uns extreme Rampen erwarten werden. Zuerst setzte das Navi dauernd aus, das ist kein Vorteil bei stockdunklen steirischen Nächten. Außerdem mussten wir durch den Bärenwaldweg, wo die ganze Straße mit Holz verlegt war. Das E-Bike über den Holzstapel zu heben ist kein Honigschlecken.
Nun scheint die Sonne und wir sind wieder im Soll. Mittags ist die letzte Etappe von diesem Durchgang.





Wien bei Nacht
 
TAG 3: In den Nachtstunden durchqueren wir Wien. Schon mal zu Fuß durch Wien gelaufen? WIR schon. Der Treffpunkt ist beim Rathaus. Saukalt. Jetzt geht es nur noch westwärts - Richtung Ländle.  


 
Die Sonne begrüßt uns und mit der Wärme kommt auch der Übermut auf.
Wir haben schon Klagenfurt -Graz - Eisenstadt und Wien passiert. St. Pölten ist auch erreicht und am Ende des Tages (gegen Mitternacht) peilen wir Linz an.
Diese Tour ist die reinste Geographiestunde - nur schweißtreibender, aber auch erlebnisreicher als in der Schule.






 
Auf dieser Tour ist die Funktion von jedem Teammitglied vielfältig: Etappenläufer - Begleiter auf dem Rad - Wohnmobilfahrer und Beifahrer. Da bleibt man flexibel.



 
Begleiter im Sattel kurz ausgetreten:
Pinkelpause im Graben.


 
Auf was ist am meisten Verlass?
Navigerät / Beschilderung / Tipp vom Beifahrer oder Hausverstand?
Das ist die Frage ....



Die Hälfte der Strecke liegt hinter uns !!!
 
TAG 4: Und wieder fordert uns eine Nachtetappe. Bewaffnet mit Stirnplampen suchen wir den richtigen Weg. Es geht entlang der Donau nach Oberösterreich, Wechsel bei der VOEST. Wir leuchten wie Glühwürmchen.


 
Teilweise kreuzt unsere Tour auch den berühmten Jakobsweg nach Nordspanien. Interessehalber schau ich mal nach, wie weit es wäre .... hmmm, auch glaube da will ich im Moment nicht hin.




 
Am Abend geht es über den Loferpass Richtung Tirol, das bedeutet Berge und Höhenmeter.



 
Auf der Strecke von Salzburg nach Tirol konnten wir einen Zeitrückstand von fast eineinhalb Stunden gutmachen. 21 km laufen und 23 km Radfahren in 4 Stunden. Das hat Power gekostet. Jetzt erwartet uns dafür ein schmackhaftes Essen und ein kühles Bier.



Im Tirolerland - Arlberg wir kommen
 
TAG 5: Heute knacken wir die 1000er Marke ... und das gleich zwei mal. Beim abendlichen Berglauf über den Arlberg entlang der Panoramastrecke. Dabei erreichen wir den 1.000sten Kilometer auf unserem Charity Lauf.

Richtige Naturburschen lassen sich die Katzenwäsche am Bächle nicht nehmen. Die Temperaturen sollen heute ja eine Höchstmarke erreichen - wir sind vorbereitet.



 
Wenn das kein Beweis ist ....
Geschafft: Wir sind vollzählig (also 8 auf dem Foto und der Neunte hinter der Kamera) im Ländle eingetroffen. Morgen werden wir gegen Mittag in Lustenau bei der Firmenzentrale einlaufen.



Wir haben unser Ziel erreicht
 
TAG 6: Nach den heißen Temperaturen der letzten Tage macht uns jetzt der sanfte Mairegen im Ländle auch nix mehr aus.
In wenigen Stunden werden wir am Ziel sein.
Mit der Orientierung ist es auch leicht - wir sind ja wieder in der Heimat!
Das Handy mit dem Navi musste auf unserer Tour einiges aushalten.


 
Hier schließt sich jetzt der Kreis.
Wir sind glücklich und gesund wieder zurückgekommen.
Wir sind nicht GEGEN die Zeit, sondern FÜR eine gute Sache gelaufen.
Wir sind einer Vision treu geblieben, Österreich auf diese Art zu durchqueren.
Wir sind an den Herausforderungen gewachsen.
Wir sind allen dankbar, die an uns geglaubt, uns unterstützt und angefeuert haben.



 
Gemeinsam mit der Aktion "Stunde des Herzens" konnten wir Pia einen Herzenswunsch erfüllen. Sie freut sich über ihren neuen Rollstuhl.